Fabian Gringmuth-Dallmer

M. Sc. Psychologie – Psychologischer Psychotherapeut

Verhaltenstherapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Fabian Gringmuth-Dallmer

Herzlich willkommen, 

mein Name ist Fabian Gringmuth-Dallmer und ich bin seit dem 01.10.2020 Teilhaber in der Praxis Heimann & Partner. Nachdem ich zuvor mehrere Jahre in unterschiedlichen stationären Kontexten tätig war, freue ich mich, nun ambulante Therapien anbieten zu können. Dies ermöglicht mir, die jeweilige Behandlung noch stärker an meinen Patienten/innen samt ihren ganz individuellen Krankheitsverläufen und Bedürfnissen zu orientieren. 

Behandlungsangebot 

Als Psychotherapeut behandle ich das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Beschwerden. Dies umfasst unter anderem: 

  • Depressionen und andere Erkrankungen, die sich durch dauerhafte Veränderungen der Stimmung oder eine Unbeständigkeit in der Stimmung ausdrücken. 
  • Anhaltende Ängste (z. B. im sozialen Kontakt, vor Objekten oder vor spezifischen Situationen) 
  • Persönlichkeitsstörungen (u. a. Borderline Persönlichkeitsstörung): Hierbei handelt es sich um ein Krankheitsbild, bei dem Menschen in der Reaktion auf frühe Bindungs- und Beziehungserfahrungen verfestigte Muster im Denken, im Verhalten und im emotionalen Erleben entwickelt haben. Diese werden zwar kurzfristig oft als wirkungsvoll wahrgenommen, verursachen jedoch erhebliche Kosten und emotionale Belastungen für die Betroffenen. 
  • Zwangsstörungen, die sowohl auf der Ebene der Gedanken als auch der des eigenen Handelns Ausdruck finden können. 
  • Anpassungsstörungen und Posttraumatische Belastungsstörungen, die in Reaktion auf besondere / teilweise dramatische Lebensereignisse entstehen. 
  • Schlafstörungen und psychosomatische Beschwerden (Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Schwindel, Verdauungsbeschwerden, etc.) 
  • ADHS: Eine Erkrankung, die in der Kindheit / Jugend beginnt, sich aber noch weit bis ins Erwachsenenalter auswirken kann. 

Eigene Schwerpunkte 

In der Behandlung meiner Patienten/innen ist es mir ein Anliegen, neben der Betrachtung von konkreten Krankheitsbildern auch auf die Bewältigung besonderer Lebensherausforderungen einzugehen, die nicht selten krankheitsursächlich sind. Durch meine beruflichen Erfahrungen habe ich hierbei folgende Schwerpunkte entwickelt: 

  • Psychische Probleme im Zusammenhang mit dem Wechsel von Lebensabschnitten 

(Kindheit → Adoleszenz → Ausbildung / Studium → Berufstätigkeit → Renteneinstieg): Gerade aus diesem Grund war es mir als grundständiger „Erwachsenentherapeut“ wichtig, gleichsam Patienten/innen im Kindes- und Jugendalter behandeln zu können. 

  • Psychische Probleme im Zusammenhang mit der Findung der eigenen sexuellen und / oder Geschlechtsidentität. 
  • Psychische Probleme im Zusammenhang mit Hochbegabung: Es ist weit verbreitet, dass in Folge einer Minderbegabung psychische und Verhaltensprobleme entstehen können, die spezieller Unterstützung bedürfen. Ebenso kann jedoch auch aus einer Hochbegabung ein spezifischer therapeutischer Unterstützungsbedarf erwachsen, da es vermehrt zu einem subjektiven Gefühl der Andersartigkeit kommt. Zudem entsteht häufiger ein innerer 
  • Leistungsdruck, aufgrund eines besonderen Potentials stets besondere Leistungen zeigen zu müssen. Beides mündet nicht selten in affektiven Problemen und sodann in einem klaren Therapieerfordernis. 

Therapeutisches Vorgehen 

Für mich ist es wichtig, im Gespräch mit meinen Patienten/innen zunächst ein gemeinsames Verständnis der gegenwärtigen Symptomatik zu gewinnen. Hierzu empfiehlt es sich, gleichsam auf die gegenwärtige Lebenssituation als auch auf biografische Aspekte einzugehen. Davon ausgehend besprechen wir, worin die ganz individuellen Ziele der Therapie bestehen und suchen nach einem passenden Weg, mit dem diese erreicht werden können. Hierzu nutzen wir das umfangreiche Repertoire verhaltenstherapeutischer Methoden und Techniken. Und dann gilt es letztlich, diesen Weg hin zu den eigenen Zielen gemeinsam Schritt für Schritt zu beschreiten, getreu dem Motto: „Nur wenn wir etwas ändern, kann sich etwas ändern.“ 

Grundlagen meiner Qualifikation 

  • Nach der Schule: Absolvierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres in einer psychologischen Beratungseinrichtung (Schwerpunkte: HIV-Präventionen an Schulen & Projekte für queere Jugendliche) 
  • Studium der Psychologie an der Universität Potsdam mit dem Schwerpunkt „Klinische Psychologie, Psychotherapie & Beratungspsychologie“ (2009-2014; Abschluss als Master of Science mit der Note „mit Auszeichnung“) 
  • Berufsbegleitende Absolvierung des „Weiterbildenden Studiengangs Psychologische Psychotherapie“ an der Universität Göttingen (2015-2020; Abschluss mit der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut mit der Note „sehr gut“) 
  • Mehrjährige berufliche Erfahrungen als Psychologe: u. a. Justizvollzugsanstalt Rosdorf; Kinder- und 
  • Jugendpsychiatrie der Universitätsmedizin Göttingen; Therapie- und Beratungszentrum der Georg-August-Universität Göttingen 
  • Dozenten-Tätigkeiten in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten/innen, Psychologen/innen und Sozialarbeitern/innen (u. a. zu den Themen „Motivational Interviewing“; „DBT bei Jugendlichen“; „Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen“) 

Weiterbildungen 

  • Fortbildung zum Multiplikator für „Motivational Interviewing“ zur Stärkung der Therapiemotivation und Zuversicht von Patienten/innen 
  • Zusatzqualifikation „Psychotherapie mit Gruppen“ 
  • Zusatzqualifikation „Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen“ 
  • Gegenwärtige Fortbildung zum Schematherapeuten (gemäß ISST e. V.)